Bickenbach zählt bei der Daseinsvorsorge bundesweit zur Spitzengruppe
08.06.2026

Bickenbach zählt bei der Daseinsvorsorge bundesweit zur Spitzengruppe
IW-Gemeindecheck bestätigt sehr gute Versorgungslage – Gemeinde liegt bundesweit auf Rang 207 und im Landkreis Darmstadt-Dieburg auf Platz 2
Bickenbach schneidet im aktuellen Gemeindecheck des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zur kommunalen Daseinsvorsorge hervorragend ab. In dem Gutachten „Geographien der Unzufriedenheit – Daseinsvorsorge“ wurden bundesweit rund 11.000 Gemeinden anhand von 17 Indikatoren aus den Bereichen Digitales, Gesundheit, Mobilität, Freizeit und Bildung untersucht.
Das Ergebnis für Bickenbach ist ausgesprochen stark: Die Gemeinde erreicht bundesweit Rang 207 und gehört damit zu den besten rund zwei Prozent aller untersuchten Gemeinden in Deutschland. Hessenweit liegt Bickenbach auf Rang 34 von 425 Kommunen. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg belegt Bickenbach Rang 2 von 23 Städten und Gemeinden. Nur Alsbach-Hähnlein schneidet im Landkreis noch besser ab.
„Dieses Ergebnis ist eine starke Bestätigung für Bickenbach. Unsere Gemeinde ist nicht nur regional sehr gut aufgestellt, sondern gehört bundesweit zur Spitzengruppe bei der kommunalen Daseinsvorsorge“, erklärt Bürgermeister Markus Hennemann. „Das zeigt: Bickenbach ist ein attraktiver, gut angebundener und leistungsfähiger Wohn- und Lebensort.“
Besonders deutlich wird das starke Profil Bickenbachs in den Bereichen Mobilität, Freizeit, Gesundheit und Digitalisierung. Die Gemeinde profitiert von ihrer verkehrsgünstigen Lage an der Bergstraße, der Bahnanbindung, der Nähe zu Darmstadt und den umliegenden Mittel- und Oberzentren sowie von einer guten regionalen Versorgungsstruktur. Damit verbindet Bickenbach die Vorteile einer kompakten Gemeinde mit der Leistungsfähigkeit eines starken Verdichtungsraums.
Auch im regionalen Vergleich ist das Ergebnis bemerkenswert. Bickenbach liegt im IW-Ranking vor zahlreichen größeren oder bekannteren Kommunen der Umgebung, darunter Seeheim-Jugenheim, Pfungstadt, Griesheim, Zwingenberg, Weiterstadt, Dieburg, Roßdorf, Reinheim, Groß-Umstadt und Mühltal.
Das macht deutlich: Nicht allein die Größe einer Kommune entscheidet über die Qualität der Daseinsvorsorge, sondern vor allem die Erreichbarkeit, die Infrastruktur, die Lagequalität und die Verlässlichkeit der Angebote vor Ort.
„Bickenbach ist klein genug, um überschaubar und persönlich zu bleiben, aber stark genug, um eine sehr gute Alltagsversorgung zu bieten. Genau diese Mischung macht unsere Gemeinde aus“, so Hennemann weiter.
Zu den Stärken des Standortprofils zählen insbesondere die gute Mobilitätsanbindung, kurze Wege im Alltag, die Nähe zu ärztlicher und fachärztlicher Versorgung, eine lebendige Vereins- und Freizeitstruktur, kulturelle Angebote, eine aktive Feuerwehr, ein starkes ehrenamtliches Engagement sowie die gute Einbindung in die Region. Diese Faktoren tragen wesentlich dazu bei, dass Bickenbach im bundesweiten Vergleich so weit vorne liegt.
Das IW-Gutachten zeigt zugleich, dass eine gute objektive Versorgung allein nicht ausreicht. Entscheidend ist auch, ob Bürgerinnen und Bürger diese Versorgung als verlässlich, gerecht und leistungsfähig wahrnehmen. Für die Gemeinde Bickenbach ergibt sich daraus der Auftrag, die vorhandenen Stärken noch sichtbarer zu machen, Infrastruktur gezielt weiterzuentwickeln und kommunale Entscheidungen nachvollziehbar zu erklären.
„Das sehr gute Abschneiden ist für uns Anerkennung und Ansporn zugleich“, betont Bürgermeister Hennemann. „Wir werden weiter daran arbeiten, Bickenbach als attraktiven Wohnort mit hoher Lebensqualität, guter Erreichbarkeit und starker Gemeinschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln.“
Das Ergebnis des IW-Gemeindechecks zeigt: Bickenbach hat objektiv kein Daseinsvorsorgedefizit, sondern ein sehr starkes Standortprofil. Die Gemeinde steht bundesweit im Spitzenfeld und nimmt innerhalb des Landkreises Darmstadt-Dieburg eine herausgehobene Position ein.
Hintergrund:
Das Institut der deutschen Wirtschaft hat in seinem Gutachten „Geographien der
Unzufriedenheit – Daseinsvorsorge“ die Versorgungslage deutscher Gemeinden
untersucht. Bewertet wurden unter anderem Indikatoren aus den Bereichen
Digitales, Gesundheit, Mobilität, Freizeit und Bildung. Ziel der Untersuchung
ist es, die Zusammenhänge zwischen objektiver Versorgungslage, subjektiver
Wahrnehmung und politischer Zufriedenheit besser zu verstehen. Die Untersuchung
ist auf der Homepage des deutschen Institutes der Wirtschaft zu erhalten

