Außergewöhnliche Spendenfahrt startet in Bickenbach

02.09.2026

Außergewöhnliche Spendenfahrt startet in Bickenbach
Außergewöhnliche Spendenfahrt startet in Bickenbach

Thomas Völker startet am Bickenbacher Sandhasen zu seiner 3.600 Kilometer langen Benefiz-Radtour zugunsten der Hospizarbeit

Ein außergewöhnliches sportliches und zugleich soziales Projekt ist am Dienstagmorgen, den 01.09.2026 in Bickenbach gestartet: Um 9.00 Uhr konnte Bürgermeister Markus Hennemann den Radfahrer Thomas Völker am Bickenbacher Sandhasen auf seine rund 3.600 Kilometer lange Spendenfahrt zugunsten der Stiftung Bethel und der Hospizarbeit verabschieden.

Ursprünglich war für die Tour ein anderer Startpunkt vorgesehen. Abweichend von der ersten Planung fiel der tatsächliche Startschuss für die gesamte Spendenfahrt nun in Bickenbach. Damit wurde der Sandhase, das Wahrzeichen der Gemeinde, zum Ausgangspunkt einer außergewöhnlichen Reise durch Deutschland, Polen und Tschechien.

Vor Thomas Völker liegen insgesamt rund 3.600 Kilometer in 35 Etappen. Seine Route führt ihn unter anderem über Gießen, Winterberg, Dortmund, Bielefeld, Hamburg und Usedom nach Polen. Dort stehen unter anderem Danzig und Warschau auf dem Programm. Über Tschechien mit Stationen in Liberec, Prag und Pilsen führt die Strecke anschließend wieder zurück nach Deutschland. Für den 8. Oktober 2026 ist die Rückkehr nach Ihringen-Wasenweiler vorgesehen.

Hinter dieser großen sportlichen Herausforderung steht eine sehr persönliche Motivation. Eigene Erfahrungen mit der Arbeit eines Hospizes haben Thomas Völker tief beeindruckt. Dabei hat er insbesondere erlebt, mit welchem Engagement haupt- und ehrenamtlich Tätige schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige begleiten und ihnen in einer schwierigen Lebensphase Nähe, Unterstützung und Würde geben.

Aus dieser Erfahrung entstand die Idee, seine Leidenschaft für das Radfahren mit einem guten Zweck zu verbinden. Mit seiner Spendenfahrt möchte Völker deshalb nicht nur finanzielle Unterstützung für die wertvolle Hospizarbeit der Stiftung Bethel sammeln. Ihm geht es ebenso darum, die Hospizarbeit insgesamt stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und auf die wichtige Arbeit der vielen haupt- und insbesondere ehrenamtlich engagierten Menschen aufmerksam zu machen, die auch in zahlreichen anderen Hospizen täglich einen unverzichtbaren Beitrag leisten.

Die Tour ist damit zugleich ein Zeichen der Anerkennung für all diejenigen, die Menschen am Ende ihres Lebens begleiten und dabei oftmals weit mehr leisten, als von außen sichtbar wird.

„Dass eine rund 3.600 Kilometer lange Spendenfahrt heute hier bei uns in Bickenbach am Sandhasen beginnt, ist schon etwas ganz Besonderes. Noch beeindruckender ist aber die persönliche Motivation hinter dieser Tour. Hospizarbeit bedeutet, Menschen auch in einer der schwierigsten Phasen ihres Lebens nicht allein zu lassen. Dabei leisten hauptamtliche Kräfte und gerade auch viele Ehrenamtliche in Hospizen eine Arbeit von unschätzbarem Wert. Thomas Völker macht mit seiner Fahrt nicht nur auf die Stiftung Bethel aufmerksam, sondern setzt zugleich ein starkes Zeichen für die Hospizarbeit insgesamt. Für dieses Engagement gebührt ihm großer Respekt. Wir wünschen ihm für die vielen Kilometer, die vor ihm liegen, Kraft, viele gute Begegnungen und vor allem eine gesunde Rückkehr“, erklärte Bürgermeister Markus Hennemann zum Start.

Unterwegs wird Thomas Völker von zahlreichen Menschen, Unternehmen und Einrichtungen unterstützt, die Übernachtungsmöglichkeiten bereitstellen, organisatorisch helfen oder die Aktion bekannt machen.

Die Spendenfahrt steht unter dem Gedanken „Gemeinsam helfen. Hoffnung schenken. Leben begleiten.“ Jeder gefahrene Kilometer soll dazu beitragen, die Bedeutung der Hospizarbeit stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, Spenden für die Stiftung Bethel zu sammeln und zugleich den vielen Menschen Anerkennung zu geben, die sich haupt- oder ehrenamtlich in Hospizen engagieren.

Für Bickenbach war der Start am Sandhasen damit ein besonderer Moment: Von hier aus begann eine 3.600 Kilometer lange Reise, die sportliche Herausforderung, persönliches Engagement und die Wertschätzung für eine besonders wichtige gesellschaftliche Aufgabe miteinander verbindet.

Spendenkonto

Spenden können direkt auf das folgende Spendenkonto eingezahlt werden:

Hospiz Am Ostpark

IBAN: DE82 4405 0199 0111 0128 22 BIC: DORTDE33XX Sparkasse Dortmund

Verwendungszweck: 🚴‍♂️ Spendenfahrt – Stiftung Bethel - Große Gravel-Bikepacking-Tour 2026

Hinweise zu Spendenquittungen

  • Für die Ausstellung einer Spendenquittung ist die vollständige Anschrift des Spenders erforderlich.
  • Sollte sich der Gesamtbetrag auf mehrere Einzelspenden verschiedener Spender verteilen, können bei entsprechender Angabe von Teilbetrag, Name des Spenders und vollständiger Anschrift separate Spendenquittungen ausgestellt werden.

Weitere Infos unter www.velo-wunderbar.de


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